Kostenfreier und individueller Test enthüllt...

Warum du (so) nicht abnehmen wirst

Anonymer Test zeigt dir, wie Abnehmen auch bei dir klappt!

Mit dem Abnehmen ist das so eine Sache: Das Angebot an ganz unterschiedlichen Diäten, zahlreichen Pülverchen und jeder Menge Mahlzeitenersatzprodukten ist riesig. Gleichzeitig gibt es eine beträchtliche Zahl von Menschen, die trotz aller Versuche nur meist nur minimal Gewicht verlieren – oder gleich überhaupt nicht abnehmen, sondern in Einzelfällen sogar noch zunehmen. Viele haben einfach schon resigniert aufgegeben. Die meisten fühlen sich gequält und frustriert. Klar ist aber: Jeder kann abnehmen.

Die Gründe für fehlenden Abnehmerfolg kann man ermitteln

Wir haben eine anonyme Umfrage unter Menschen gemacht, die schwer bis gar nicht abnehmen – trotz Diät. Die gegebenen Antworten auf die Frage haben uns gezeigt, woran es liegt, dass es nicht funktioniert. Wir haben uns dabei alle Antworten vorgenommen und und gründlich ausgewertet, was in den einzelnen Fällen das Abnehmen ausgebremst hat. Aus diesen Auswertungen ist dieser Ratgeber entstanden, der dir klar zeigt, was deinen Abnehmerfolg verhindert. Wir besprechen darin Punkt für Punkt die einzelnen Gründe. Sieh einfach nach, welche dieser Hauptgründe auch bei dir zutreffen – und welche Punkte du am Ende vermeiden musst, damit es auch bei dir mit dem Abnehmen klappt.

Denn: Jeder kann abnehmen. Körpergewicht aufzubauen und Körpergewicht abzubauen ist eine völlig natürliche Funktion des Organismus, die in jedem Lebewesen grundsätzlich vorhanden ist. Ohne die dahinter stehenden Prozesse könnten wir gar nicht überleben. Unser Körper muss 24 Stunden am Tag Wärme produzieren, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Wenn die dazu nötige Energie fehlt, oder zu wenig Energie für Bewegung vorhanden ist, muss er zwangsweise an die vorhandenen Reserven. Abnehmen ist ein ganz natürlicher Prozess, der bei jedem funktioniert. Auch bei dir.

Voraussetzung dafür ist lediglich, dass du die Hindernisse aus dem Weg räumst, die diese Prozesse behindern. Die besprechen wir jetzt nachfolgend Punkt für Punkt.

Auf diese 6 Punkte musst du achten:

1. Die Motivation

Unsere erste Frage an unsere Umfrageteilnehmer war: Warum willst du eigentlich abnehmen?.

Die Antworten, die wir auf diese Frage erhielten, waren naturgemäß sehr vielfältig und ganz unterschiedlich. Die einen wollen einfach “besser” aussehen, die anderen merken die gesundheitlichen Einschränkungen ihres zu hohen Gewichts bereits deutlich, und wollen sie endlich loswerden. Andere haben sich eine bestimmte Wunschgröße oder ein bestimmtes Gewicht zum Ziel gesetzt, weil sie es einfach aus irgendwelchen Gründen für erstrebenswert halten.

Motivation ist beim Abnehmen sehr wichtig. Gezielt und bewusst Gewicht zu verlieren, ist immer unbequem und unangenehm. Das liegt in der Natur der Sache, alles was der Körper versteht, ist: “Es gibt nicht genug”. Ohne irgendeine Form von Mangel sieht der Körper keine Veranlassung, die Fettdepots wieder abzubauen oder überhaupt anzugreifen. Wie stark wir diesen Mangel spüren, hängt auch weitgehend von der Methode ab, mit der wir abnehmen – und wie einschneidend wir diese Veränderungen persönlich empfinden.

Nur echte Motivation macht weniger Angenehmes erträglich

Wir werden diese unangenehmen Empfindungen aushalten müssen, wenn wir abnehmen wollen. Abzunehmen und gleichzeitig fröhlich Essen in sich hineinzuschaufeln, wird nicht funktionieren. Mach dir das ein für allemal klar. Und wer dir suggeriert, dass das geht, bietet dir keine Abnehm-Methode, sondern lediglich eine Ausrede an. Funktionieren wird das nicht.

Was dir hilft, diese unangenehmen Empfindungen zu überstehen und durchzuhalten, ist deine Motivation. Du musst gute und starke Gründe dafür haben, warum du das willst. Gründe, an die du selbst unverbrüchlich glaubst. Nur jemanden beeindrucken zu wollen, oder einfach jemandes Körperbau zu kopieren oder zu übertrumpfen, sind nicht besonders starke Gründe, auch ein schwammiges “irgendwie besser aussehen” reicht als Grund nicht aus. Du bist nicht dieses oder jenes Internetmodel – du bist du. Und du musst niemanden übertrumpfen. Wir sind als Menschen alle gleich viel wert.

Gründe sollten immer mit dir selbst zu tun haben – und nicht mit anderen Personen. Es geht um dich und dein Leben, also finde Gründe, die für dich selbst bedeutsam sind und die du für dich für wichtig erachtest. Setz dir klare Ziele, solche, die es wert sind, dafür auch etwas zu tun oder auch einmal Unbequemes auszuhalten.

Dafür, diese Ziele zu erreichen, bist dann auch ausschließlich du selbst verantwortlich: nicht deine Umgebung, kein neuer Instagram-Trend und nicht die Diät-Methode. Die Verantwortung dafür, deine Ziele zu erreichen, liegt ganz allein bei dir. Damit fängt alles an.

2. Beachte dein Ausgangs-Gewicht


In unserer zweiten Frage wollten wir von den Teilnehmern wissen, wie viel sie denn eigentlich wiegen. Das ist durchaus wichtig, denn je nach Ausgangsgewicht stellt sich die Situation beim Abnehmen immer deutlich unterschiedlich dar.

Es macht einen Unterschied, ob du 170 kg wiegst und endlich mit einem gesundheitsmäßig vertretbaren Körpergewicht durchs Leben gehen möchtest, oder ob du fast normalgewichtig nur nochmal 10 kg verlieren möchtest, um in die nächstkleinere Größe oder in irgendeinen gerade aktuellen Schönheitswahn zu passen. Beides sind völlig unterschiedliche Situationen. Erschwert wird das Ganze oft auch noch dadurch, dass einem keiner klar sagt, wie viel man eigentlich genau wiegen sollte. Body-Maß-Index und Normalgewichts-Rechnungen geben nur grobe Bereiche her, in denen ein Gewicht irgendwie medizinisch einigermaßen vertretbar ist. Das ist von Person zu Person, je nach Alter, Körperbau aber höchst unterschiedlich. Nur als Beispiel – beim BMI haben die meisten erfolgreichen Bodybuilder katastrophale Werte im Bereich Übergewicht und das obwohl sie genaugenommen den Körperfettanteil von einem halb Verhungerten haben.

Wenn du ein sehr hohes Übergewicht hast (BMI-Werte über 30), hat sich dein Gewicht meist über sehr lange Zeiträume hinweg gesteigert. Das heißt, dahinter stehen häufig auch eine größere Zahl von ungesunden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die du schon sehr lange pflegst und die erst einmal geändert werden müssen. Das sind größere Veränderungen, die meist auch vieles andere in deinem Leben mit ändern. Das braucht Zeit.

Extreme funktionieren selten bis nie


Es geht hier auch um realistische Zielvorstellungen. “10 kg in 2 Wochen” sind Ziele, die so völlig unsinnig sind, weil der Körper sich erst einmal auf die gesamte neue Ernährungssituation umstellen muss, körperliche Prozesse entsprechend anpassen und für sich daraus ergebene Probleme Lösungen finden muss. Bei so hohen Körpergewichten funktioniert nur eine langsame, kontinuierliche Abnahme wirklich dauerhaft – du musst deine Ernährung komplett auf eine gesündere Basis stellen und kannst dann zusehen, wie dein Gewicht schwindet. Dein Körper ist keine Maschine, bei der man auf einen Knopf drückt, und sie tut was man will. Es ist ein sehr komplexes System aus vielen einzelnen Prozessen, die zusammenspielen. DU bist dein Körper. Wenn du dir brutale Gewalt antust, wird meist nichts besser. Bei Nulldiäten nimmt man übrigens erstmal kräftig zu, nur soviel dazu.

Wenn du bei 1,75 ein Gewicht von 60 kg anstrebst, kann es dagegen sein, dass du die Zahl zwar toll und das Gewicht gut findest, dein Körper aber nicht. In diesem Fall kann es sein, dass dein Körper dann jede sich bietende Möglichkeit ergreift, um das Gewicht auf einen für ihn sinnvollen Wert zu korrigieren. Dann wirst du ständig mit deinem “Wunschgewicht” kämpfen, weil es eben kein realisierbares Ziel ist. Etwas, mit dem deine Fantasie zwar gut leben kann, dein Körper aber eben nicht. Und um den geht es schließlich. Wahn-Werte sind keine wahren Werte.

Beide Probleme haben eines gemeinsam: sie resultieren daraus, dass man nicht auf seinen Körper hört, wenn es um die Gesundheit geht. Es werden irgendwelche willkürlich vereinbaren oder werbetechnisch stark übertriebenen Zahlenwerte als “Ziele” herangezogen, die aber jeder sinnvollen Grundlage entbehren. Theoretisch kann man natürlich schnellstmöglich verhungern, praktisch funktioniert das eher schlecht.

Wenn du gegen deinen Körper und seine natürlichen Prozesse arbeitest, arbeitest du gegen dich selbst – und gegen deinen Abnehmerfolg. Lass das bleiben.

3. Anzahl der Mahlzeiten am Tag

Auch danach haben wir die Teilnehmer gefragt. Einige haben recht hohe Werte geschätzt (etwa 5 – 6 mal), viele konnten das gar nicht genau sagen.

In unserer heutigen westlichen Welt haben sich die Essensgewohnheiten stark verändert: wir haben uns ein “Häppchen-Muster” zugelegt, bei dem wir praktisch ständig am Essen sind. Das ist natürlich alles andere als gesund, neben unserem Gewicht schadet das auch unserem Körper enorm.

In früheren Zeiten gab es für die Bauern 5 Mahlzeiten am Tag, für die Bürger meist 3. Wobei diese Mahlzeiten oft nicht sehr üppig waren, vieles davon würden wir heute als “Snack” bezeichnen – und einfach mal so nebenher verzehren. Auch bei der Zahl der Mahlzeiten sind wir heute meist schon weit entfernt von dieser Häufigkeit.

Das führt zu zwei Problemen: einerseits ist die Menge dessen, was wir über den Tag essen, kaum mehr überblickbar und die Kalorien sammeln sich “so nebenher” oft deutlich an. Andererseits machen wir es auch unserem Körper damit schwer. Er braucht grundlegend die Zeit, Nahrungsmittel zu verdauen und danach braucht unser Verdauungssystem Zeit, die Reste der Verwertung gründlich zu entsorgen.

Steht diese Zeit nicht mehr zur Verfügung, ist das System irgendwann überfordert. Wenn es ständig nur noch mit dem Verdauen neu hereinkommmender Nahrung beschäftigt ist, kommt es irgendwann einmal nicht mehr hinterher. Aus purem Stress werden dann Dinge einfach gleich direkt in die Speicherung gegeben, weil die Zeit fehlt, sie noch zu verwerten. Das ist genau dort, wo du dein Essen eigentlich nicht haben willst, am Bauch und um deine Hüften.

Dazu kommt, dass uns dadurch oft wichtige Nährstoffe entgehen, wir immer wieder mal Verdauungsprobleme bekommen und uns vor allem zur Gewohnheit machen, ständig zu essen. Diese Gewohnheit lässt uns dann schon nervös werden, wenn wir einmal zwei Stunden lang nichts bekommen, selbst wenn wir keinen Hunger haben. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf und es erfordert zunächst einmal Disziplin, nicht mehr ständig zu essen oder uns mit Häppchen zu “belohnen”.

Auch wenn dich Hungergefühle uns in Panik versetzen: an Hunger stirbt man nicht. Man kommt bis zu zwei Monate ohne feste Nahrung aus, ein paar Stunden sind also kein Problem. Sie sind nur unangenehm, aber wir können nicht alles Unangenehme in unserem Leben immer gleich wegmachen. Zur Arbeit gehen wir ja auch, selbst wenn wir es nicht besonders mögen.

Viele buddhistische Mönche essen überhaupt nur einmal am Tag. Verhungert sieht von denen keiner aus – das funktioniert also scheinbar problemlos. Hungergefühle in der Zeit dazwischen kennen sie nicht, der Körper stellt sich selbst darauf schnell ein, wenn das Essen regelmäßig kommt. Einen klareren Kopf soll das angeblich auch machen.

4. Achte auf deine Wochenbilanz

Wir haben unsere Teilnehmer gebeten, aufzuschreiben, was sie über die Woche hinweg so essen. Die Antworten waren – zumindest für uns – schon sehr erhellend.

Über einen Tag hinweg ergibt sich meist kein wirklich klares Bild davon, was wir so essen. Ein paar “Kleinigkeiten”, die vielleicht nicht so gesund sind, summieren sich über eine Woche hinweg zu beträchtlichen Mengen, dazu bekommt man in einem Zeitraum von 7 Tagen ein deutlich besseres Gefühl dafür, wie viel Fleisch, Brot, Gemüse und Fertigprodukte man eigentlich wirklich isst.

Ein “gesunder” Tag macht über eine Woche hinweg nicht viel Unterschied, bezogen auf die Gesamtmenge. Und drei Portionen Gemüse sind bei insgesamt 21 Mahlzeiten auch nicht gerade üppig. Eine Wochenbilanz entlarvt also gut unser beliebten Selbsttäuschungen, deshalb solltest du das unbedingt machen – und dabei ehrlich sein. Es zeigt dir meist genau, wo deine “Schwachpunkte” liegen.

Dazu kommt, dass sehr viele unserer Nährstoff-Speicher im Körper für ungefähr 7 – 10 Tage reichen, innerhalb dieses Zeitraums sollten wir also die wichtigsten Nährstoffe über die Nahrung zu uns genommen haben und die Speicher wieder aufgefüllt haben. Wenn uns das nicht gelingt, droht Nährstoffmangel (der ist gerade bei Übergewichtigen sogar sehr häufig).

Zudem hilft dir ein wochenweises Aufschreiben oder Tracken deiner Nahrungsmittel auch dabei, am Ende der Woche gut Bilanz zu ziehen: Wovon habe ich zu viel gegessen, wovon zu wenig? Auf welche Dinge bin ich diese Woche schon wieder hereingefallen? In welchen Situationen esse ich regelmäßig zu viel? Wie hat sich mein Gewicht bei diesen Essensmengen/Nahrungsmitteln entwickelt, was “funktioniert”?

Wochenbilanzen bergen oft wertvolle Erkenntnisse – denen solltest du dich dann auch nicht verschließen.

Die Randfaktoren beim Abnehmen

Die restlichen zwei Fragen zielen besonders auf die “Randfaktoren” ab, die ganz wesentlich darüber mitentscheiden, ob du beim Abnehmen Erfolg hast oder nicht. Wir geben dir diese Fragen einmal genau so weiter, wie wir sie auch unseren Teilnehmern gestellt haben. Du kannst sie für dich selbst beantworten und deine Schlüsse daraus ziehen.

5. Sind deine Eltern normalgewichtig und achten auf gute Ernährung?

Das ist tatsächlich eine sehr wichtige Frage. Aus diesem Grund haben wir sie unseren Teilnehmern auch gestellt.

Sehr viele Dinge in unserem Leben werden von unbewussten Gewohnheiten gesteuert, die wir uns schon in frühester Kindheit zulegen, indem wir die Erwachsenen rund um uns herum einfach kopieren. In den meisten Fällen behalten wir solche Gewohnheiten ein Leben lang bei.

Bei Eltern, die selbst immer mit ihrem Gewicht zu kämpfen hatten oder nur wenig auf gesunde Ernährung geachtet haben, ist die Chance sehr hoch, dass du viele dieser ungesunden und nicht funktionierenden Ernährungsgewohnheiten, Vorlieben und Einstellungen zum Essen einfach unterbewusst übernommen hast.

Natürlich ist nichts jemals in Stein gemeißelt – wir können auch lang eingeprägte Gewohnheiten, Irrtümer oder ungesunde Einstellungen ändern. Dafür müssen sie uns allerdings genau bewusst machen und sie kritisch auf den Prüfstand stellen.

Wir neigen immer dazu, alles als “toll” und “unverzichtbar” zu sehen, was wir von frühester Kindheit schon gegessen haben. Das muss aber nicht zwangsläufig stimmen, das ist nur unser Eindruck davon, weil wir es mit “Zuhause” und “Geborgenheit” verknüpfen oder einfach als schwer zu ändernde Gewohnheit, die untrennbar zu uns gehört.

Solche Dinge zu ändern (zum Beispiel 4 mal am Tag zu essen) kostet oft viel Arbeit und dauert eine ganze Weile, ist die Mühe aber wert. Entscheidend ist nicht, ob sich etwas “gut anfühlt” oder wir es immer schon so machen – entscheidend ist nur was jetzt und hier sinnvoll und vernünftig ist – und zwar nach rationellen Maßstäben. Unvernünftiges und Ungesundes wird nicht besser, nur weil man es 60 Jahre lang beibehält.

Dass man fast alles verändern kann zeigen etwa Menschen, die mit fast ausschließlich tierischen Produkten aufgewachsen sind und heute dennoch überzeugte Veganer sind. Wie gesagt, nichts ist in Stein gemeißelt. Du kannst es jederzeit vernünftig gestalten.

6. Was hältst du vom Fasten?

Diese Frage zielt direkt darauf ab, wie gut du mit Verzicht umgehen kannst. Wenn Fasten für dich eine erschreckende, lebensbedrohliche Vorstellung ist, höchstwahrscheinlich nicht besonders gut. Wenn du das zumindest spannend findest und auch einmal ausprobieren würdest (falls du das nicht schon ohnehin hast), ist das schon einmal deutlich besser. Und wenn du achselzuckend meinst, das kann man schon durchaus mal machen, wäre es natürlich ganz gut.

Es geht hier weniger um das Fasten an sich, das zum Abnehmen ohnehin in seiner Urform nur recht schlecht geeignet ist, sondern mehr um die Einstellung dazu. Es geht darum, wie gut du meinst, dich von Essen trennen zu können.

Wie zuvor schon erwähnt, kann man körperlich gesehen bis zu 2 Monate problemlos ohne feste Nahrung überstehen. Der einzige Grund, warum wir ab und an nicht auf Essen verzichten können oder wollen, sind emotionale Gründe.

Hunger ist unangenehm (das ist sein biologischer Zweck), für manche ist es aber auch schier unerträglich, wenn sie nicht immer sofort bekommen, was sie sich (impulsiv) gerade einbilden. Für andere ist Essen das “Lösungsmittel” für alle negativen Gefühle: Traurigkeit, Langeweile, Angst, Frust, Ärger und was ihnen sonst noch so an Unbill widerfährt.

Wenn du es sehr schwer hast, damit umzugehen, wenn du dein gewünschtes Essen nicht sofort haben kannst oder für eine Weile nicht haben darfst, oder wenn du gerne dazu neigst, deinen Kühlschrank als Problemlösung leerzuplündern oder dir in emotional herausfordernden Zeiten schnell einmal “etwas zu gönnen”, dann ist das ein psychologisches Problem. Es hat überhaupt nichts mit deinem Körper zu tun. Du kannst diese Dinge auch nur auf der psychologischen Ebene lösen, auf der körperlichen bringt das nichts.

Essen ist nur da, um den Körper funktionsfähig zu halten. Es ist kein geeignetes Mittel, um irgendwelche Emotionen zu regulieren. Dafür ist es nicht gedacht.

Schlusswort

Diese 6 Punkte decken die wesentlichsten Bereiche ab, die sich als Hindernisse beim Abnehmen entpuppen. Das meiste hat nichts mit deinem Körper zu tun – sondern mit deinen Gewohnheiten, deinen Einstellungen und deinem persönlichen Befinden. Wenn du merkst, dass du Schwierigkeiten hast, abzunehmen oder eine Diät durchzuhalten, nimm dir diese 9 Punkte noch einmal gründlich vor und sieh nach, woran es liegen könnte. Wir haben unseren Teilnehmern diese Fragen nicht umsonst gestellt. Sie sind wichtig – die Antworten darauf auch. Denk daran: Jeder kann abnehmen – das ist ein völlig normaler, körperlicher Vorgang, der ohnehin von selbst läuft. Wenn wir die Voraussetzungen dafür schaffen und die Hindernisse beseitigen, die dem Abnehmen im Weg stehen!